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    Enid

    Die Seelensteine

    15:53
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    Добавлена 1 сентября 2011 пользователем Iron Man

    Текст песни Die Seelensteine
    Текст песни Die Seelensteine
    Einst ging in einem goldenen Tal,
    Der Zeit und Welt entnommen,
    Die dìstere M¤r im Volke her,
    Dass dunkle M¤chte gekommen.
    Beraubte M¤nner taten kund,
    Dass Feen zu mondlos schwarzer Stund'
    Unschuldige Kinder n¤hmen.
    Des Tales kìhnste Heldenk¤mpfer gingen
    In vielen Jahren aus, die Feen zu zwingen;
    Auf den Schilden mancher lichter Reim.
    Doch keine jener silberweiŸen Klingen
    Kehrte jemals wieder heim.
    Einen Jìngling, der die Schauerm¤r
    Vernommen, zog die Neugier in
    Der rauhen Waldesschatten grìnes Meer,
    Jener Schauerm¤r zu folgen
    Nach der Neugier, nicht der Rache Sinn.
    Er durchstreifte Schattenschluchten,
    Lichtbefleckte Bl¤tterfluchten,
    Weite Grìnde,
    Windbehauchte.
    Wildgefurchte
    Felsenbìnde
    Liess er schauernd hinter sich.
    Auf einer kleinen Lichtung goldbeschienener Steine
    Sorgsam gerundeter Kreis schweigend den Abend besah.
    Eingefasst ward diese Runde von einem lockeren zweiten
    Ring von rauherem Fels, wachsam von B¤umen umkr¤nzt.
    Å"ber den schillernden Gr¤sern, inmitten der steinernen Zirkel,
    Zwang eine stille Magie alle Ger¤usche zur Ruh'.
    In dieses Zentrum trat der Knabe
    Mit Bedacht.
    War's das Herz des Waldes?
    Oder ward von dieser Warte aus
    Die Gabe
    Aller Schæpfung ausgebracht?
    Wie er noch dachte
    Und das Schweigen ihn umschloss,
    Schienen sich die Schattenschleusen
    Rings umher im Kreis zu æffnen.
    Es schwebte sachte
    Engelsgleicher Geistertross
    Durch die Steine zu ihm her.
    Der Knabe stand und staunte
    Ob der M¤rchengeister,
    Deren Kreis sich um ihn schloss,
    Wie die Schìler ihrem Meister
    Lauschen, stand der Kreis und staunte.
    Bald erklang im grìnen Rund der Kronen
    Heller Sang aus abendkìhlem Grund;
    Aus den Kehlen silberner D¤monen
    Stieg die Melodie mit fremder Kund.
    Die Stunden flogen nachtbehaucht davon,
    Ein Feuerschwarm mit Lohenflìgeln
    Im Dunkel. Auf den waldbedeckten Hìgeln
    Im Irgendwo verglìhten sie und starben.
    Der Knabe, ganz in Tanz und Sang versunken,
    Von der sanften, unerreichbar fremden
    Schænheit ganz und gar verzaubert, hatte
    Jeden Zweifel gegen dieses Volk verloren.
    Bald tanzte auch der Knabe
    In dem Feenreigen mit.
    Manch tapf'rer Held im Grabe:
    Vergessen mit jedem Schritt.
    Du, nicht menschliche Gættin, silberweiss gl¤nzende Schæne,
    Warum n¤hert Dein Blick sich einem Jìngling wie mir?
    Niemand der jemals vergleichbar solch Unvergleichliches sah,
    Konnte, erblindet im Glìck, von Deinen Augen sich wenden.
    Liebliches Menschenkind,
    Quell meiner glìcklichsten Stunden,
    Du musst diesen Ort vor dem Morgen verlassen,
    Sonst wirst Du in Felsen gebannt
    Wie alle anderen vor Dir.
    Wenn Du nicht fliehst vor der „ltesten Hand,
    Wird dieser Stein Deine Seele umfassen;
    Bis ans Ende der Zeit.
    Der Knabe erschrak
    Und der Zauber verblasste,
    Die Seelen der Steine im Kreise
    Erschienen vor ihm.
    Sie schrieen,
    Sprachlos
    Auf abscheuliche Weise
    Es schien
    Als erschienen
    Die Toten vor ihm.
    Sie tanzten den Reigen
    Auf lodernden Flammen,
    In knisternden Lichtern.
    Der Geistergesang
    Ging seinen Gang,
    Und die Feenm¤dchen tanzten
    Im steinernen Ring,
    Und die silbernen Locken
    Wogten im Winde.
    Der Knabe rannte
    Zurìck in den Wald.
    Ins Dunkel der Schatten,
    Dem Zauber davon.
    Als der Morgen ìber die H¤nge zog,
    Die zarte Ræte das Dunkel bog,
    Erreichte der Knabe das Tal.
    Er blickte zurìck
    Als s¤he sein Blick
    Die Geister ein letztes Mal.
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